Dieter Thomas Heck

Als am 29. Dezember 1937 in Hamburg ein Junge mit dem Namen Dieter Heck geboren wurde, gab es zwar Melodien, die Millionen hörten, doch der Weg zu der erfolgreichsten Wunschkonzert – Reihe im Fernsehen, „Melodien für Millionen“ war ein weiter Weg.
Zunächst erlernte Dieter den Beruf des Automobilkaufmanns und studierte nebenbei Gesang. Seinen ersten großen Auftritt hatte er am 1959 als Sänger in der Sendung „Toi, toi, toi“ bei Peter Frankenfeld. Die erste Schallplatte ließ nicht lange auf sich warten. Bald machte Heck seine ersten Rundfunksendungen und war eines Tages der „Star“ bei Radio Luxemburg. Ein neuer Vorname wurde gesucht, ein „Künstler-Vorname“. Die Mehrheit der BRAVO-Leser entschied sich für den Namen Thomas.
Dieter Thomas stieg die Erfolgsleiter fast senkrecht nach oben. Die Hitparade im ZDF und die Hitparaden-Tournee wurden große Publikumsmagnete. Komödien und andere Filme folgten, die „Pyramide“ wurde produziert, „Cafe Wernicke“, „Tatort“ und vieles mehr. 1979 gab Dieter Thomas Heck die „Hitparade“ an Pit Weyrich ab, 114 Sendungen lagen hinter ihm.
Heute kennen ihn Millionen durch seine Sendung „Melodien für Millionen“. Diese ZDF-Show hat ihn nicht nur zu uns ins Wohnzimmer gebracht, sondern in die Herzen.
1999 – Ute Freundenberg
/in EhrenordenUte Freundenberg
Erst kürzlich wurde Ute Freudenberg mit einem der gefragtesten Medienpreise – die „Goldene Henne“ – ausgezeichnet. Sie avancierte mit ihrem Kulthit „Jugendliebe“ bei „Bild“ und „Super-Illu“ auf dem 1. Platz.
Begonnen hatte alles 1972. Von da an bis 1977 studierte Ute Freudenberg in ihrer Heimatstadt Weimar an der Franz-Liszt-Musikhochschule. Mit ihrer Band „Elefant“ zählte sie zu den erfolgreichsten Stars der DDR-Musikszene und wurde von 1980 bis 1984 vom Publikum in der damaligen DDR zur beliebtesten Sängerin des Jahres gewählt.
Es gibt neben der deutschen Schlagermusik eine große Anzahl von Bands und Künstlern, die deutsche Rockmusik machen. Es gibt jedoch nur wenige Frauen, die sich in diesem Markt etablieren können. Ute Freudenberg – eine Powerfrau – hat diesen Platz eingenommen. Sie singt für Menschen, die ihr zuhören.
Sessionsorden 1999/2000
/in SessionsordenPeter Preinsberger
schuf die Orden für die Session 1999/2000 und 2000/2001. Der 1945 in Klagenfurt geborene Künstler lebt seit 1960 als freischaffender Künstler. Seine Bilder sind durchweg fröhliche, unbeschwerte Landschaften. Allerdings sind unter seinen Motiven auch Menschen zu finden, Menschen, die nicht Individuen sind, sondern Rollen und Masken.
Und das kommt bei diesem Karnevalsorden auch zum Ausdruck. Preinsberger hat sich als Motiv zwei Braunschweiger Originale, die Harfenagnes und den Rechenaugust, ausgesucht und in seiner typischen Art dargestellt. Obwohl statisch aufgebaut, geht, wie auch von seinen Bildern, eine ungeheuere Vitalität aus. Preinsberger hat einen weiteren Orden in dieser Art geschaffen: Er zeigt die Braunschweiger Originale Deutscher Hermann und den Teeonkel.
1998 – Medium Terzett
/in EhrenordenMedium Terzett
Mitte der fünfziger Jahre hatte es mit den drei Musikanten begonnen. Man traf sich in Osnabrück in einem Gesangverein: der Kaufmann Lothar Nitschke, der Dreher Helmut Niekamp und der Tischler Wilfried Witte. Ihr Anliegen war es, die Heimatlieder, das Brauchtum und die Tradition zu pflegen und aufrecht zu erhalten, wie es auch der norddeutsche Karneval tut. Eines Tages, die DREI hatten längst Freundschaft geschlossen, genügte das nicht mehr. Sie studierten Musik und Gesang, gründeten ein Gesangsterzett und tingelten durch Norddeutschland.
Kein geringerer als Peter Franckenfeld verhalf ihnen 1958 zu ihrem Start ins Profi-Geschäft. Bereits in den sechziger Jahren avancierten die DREI zu den gefragtesten Fernsehstars. Ihr Programm war anders als das der anderen Kollegen: ihr Humor war herzlicher und ihr Repertoire vielfältiger. Das Ergebnis: die vielfach ausgezeichneten Künstler waren in über 700 Fernseh-Shows und in fast allen Ländern der Erde mit über 8000 Auftritten gern gesehene Gäste. Ihre Schallplatten und CDs erreichten Millionenauflagen.
Der Höhepunkt im Programm des Medium Terzetts war sicher das „Loch im Eimer“.
Sessionsorden 1998/1999
/in SessionsordenJosef Werner
In der darauf folgenden Session, 1998/99, legte Josef Werner einen Ordensentwurf vor. Der Orden zeigt Till Eulenspiegel in besonderer Weise. Das Gesicht besteht aus einem Spiegel, in dem sich ihr Betrachter erkennen soll. An den Enden der Narrenkappe befinden sich die Narrenschellen. Das Wappen der BKG und der Schriftzug des Künstlers runden das Gesamtbild ab.
Josef Werner ist seit seinem Studium als freier Maler in eigenen Druck- und Radierwerkstätten in Deutschland und in den USA tätig. Überall auf der Welt kann man seine Werke bewundern.
1997 – Walter Plathe
/in EhrenordenWalter Plathe
„Alles weg’n de Leut“ – oder besser, für die Leut, will Walter Plathe geben, und das gelingt ihm schon seit Jahrzehnten. Walter Plathe ist Millionen von Fernsehzuschauern besonders als „Der Landarzt“ vom ZDF bekannt, er war als Titelheld in der Serie „Cornelius hilft“ zu sehen, er spielte im Tatort und bei Derrick mit. Er war aber schon in der damaligen DDR ein Publikumsliebling, verließ das Land wie viele andere 1989 und begann noch einmal ganz von vorn.
Was viele nicht wissen: Walter Plathe ist ein hervorragender Interpret von Otto-Reutter-Liedern. Und seine Otto-Reutter-Abende sind mehr als Liederabende! Die Berliner Morgenpost schrieb über ihn: „Walter Plathe begeistert mit seinem Programm. Wie Plathe diese 70 Jahre alten Attacken auf die menschlichen Schwächen – die offensichtlich zeitlich schön sind – präsentiert, ist brillant. Mimik, Gestik, Gesang, Tonfall hier stimmt alles.“ Nach der Schulzeit schickte die Mutter ihren Walter in die Kaufmannslehre. Aber der Sohn hatte keine Lust, als Zootierverkäufer hinter dem Ladentisch zu stehen; stehen wollte er auf der Bühne und vor der Kamera. Und das tut Walter Plathe mit großem Erfolg.
Sessionsorden 1997/1998
/in SessionsordenRomero Britto
Den ersten Orden dieser neuen Generation schuf Romero Britto für die Session 1997/98. Britto kennt den Karneval aus seiner Heimat. Er wurde 1963 in Recife, Brasilien, geboren. Schon als Kind drückte er seine Phantasien in Bildern aus. Heute hat Britto einen fast unvorstellbaren Erfolg in der Kunstwelt erreicht. Seine Bilder werden überall in der Welt ausgestellt und verkauft. Er ist ein wichtiger Künstler in der Kunstszene Miamis. Ebenso ist er für seinen karikativen Einsatz berühmt. Dennoch ist Romero Britto als Mensch wenig bekannt. Für seinen Erfolg sind zwei Eigenschaften verantwortlich: ein starker Wille und ein unerschütterlicher Glaube. Der Orden, den Romero Britto entworfen hat, zeigt den Braunschweiger Löwen in einer für den Künstler eigenen Art. Mit diesem Orden sind die Braunschweiger Karnevalisten überall auf ein positives Echo gestoßen.
1996 – Klaus und Klaus
/in EhrenordenKlaus und Klaus
„Jetzt geht’s los“, sagte 1982 der „kleine Klaus“ aus Hamburg zum „großen Klaus“ aus Oldenburg und mit dem „Pferd auf dem Flur“ begann der unaufhaltsame Aufstieg des Traumpaares mit den fröhlichen Schnodderschnauzen. Die beiden Künstler, Klaus Büchner und Klaus Baumgart, haben es nicht nur verstanden, den Menschen Freude zu bereiten, sie sind trotz ihrer Erfolge Mensch geblieben.
Das gemeinsame Ziel von Klaus und Klaus war es, Zuhörer jeden Alters mit ihren frechen, musikalischen Botschaften in gute Laune zu versetzen. Sechs Alben mit unzähligen Stimmungsanheizern und Hits wie zum Beispiel „Viva la Mexico“ oder der „Eiermann“ bescherten den norddeutschen Entertainern den Status als erfolgreichste Stimmungsmacher.
Über 14 Jahre erlebten wir ihre professionelle Fernseh- und Bühnenarbeit. Klaus und Klaus sind einfach vielseitig begabt: Sie sind Moderatoren, Sänger, Produzenten, Werber, Organisatoren und Texter – auf einen Nenner gebracht: Die Super-Blödelbarden.
1995 – Carlo von Tiedemann
/in EhrenordenCarlo von Tiedemann
Den Muntermacher des Nordens, so könnte man ihn nennen – unseren Ordensträger 1995. Seit 23 Jahren heitert er fast täglich in verschiedenen Sendungen die Hörer des NDR mit seinen lockeren Sprüchen auf. Bevor Carlo von Tiedemann zum „Unterhalter“ avancierte, war er ein Jahrzehnt beim Hamburger Abendblatt als Journalist tätig. Dem Fernsehen ist unser Ordensträger ebenso verbunden wie dem Hörfunk. Viele Jahre lang moderierte er die ARD-Sendung „Aktuelle Schaubude“ und beim ZDF war er für zwei Jahre Gastgeber der Sendung „Show & Co. mit Carlo“. Nach Umfragen gehört er zu den beliebtesten Moderatoren, und Kenner der Szene verraten, dass er auch am meisten beschäftigt wird.
1994 – Cornelia Froboess
/in EhrenordenCornelia Froboess
Bei einer Dame erwähnt man das Geburtsjahr nicht. Deshalb beginnen wir bei Cornelia Froboess gleich 1951, als sie ihre Karriere begann. Sie wurde das Teenageridol jener Jahre!
Wer kennt sie nicht, die vielen Filme, in denen sie Kinderrollen spielte.
Doch die kesse Conny, die so leicht und locker die Badehose einpackte – und das auch noch jedem erzählte – ließ sich von ihren Anfangserfolgen nicht beirren und besuchte von 1959 bis 1963 die Schauspielschule in Berlin bei Marlise Ludwig.
Ihr erstes Theaterengagement erhielt Cornelia Froboess 1963 am Landestheater Salzburg. Viele Gastspiele folgten nun, unter anderem am Schillertheater Berlin, am Hamburger Schauspielhaus, am Burgtheater in Wien. Die wichtigsten Rollen dort: Lessings „Minna von Barnhelm“, Wedekinds „Lulu“, Schillers „Maria Stuart“, die „Lotte-Kotte“ in „Groß und klein“ von Botho Strauß, Ibsens „Frau vom Meer“ und „Cäcilie“ in Goethes „Stella“. Viele Auszeichnungen und Preise gab es für Cornelia Froboess im Laufe der Jahre. Schon 1963 die Goldene Schallplatte, 1966 den Berliner Kunstpreis, 1968 den Ernst-Lubitsch-Preis, 1969 die Goldene Kamera, 1976 den Goldenen Bildschirm und 1987 schließlich das Bundesverdienstkreuz. Im Jahre 1990 gesellte sich noch der Gertrud-Eysoldt-Ring hinzu.
1993 – Dieter Thomas Heck
/in EhrenordenDieter Thomas Heck
Als am 29. Dezember 1937 in Hamburg ein Junge mit dem Namen Dieter Heck geboren wurde, gab es zwar Melodien, die Millionen hörten, doch der Weg zu der erfolgreichsten Wunschkonzert – Reihe im Fernsehen, „Melodien für Millionen“ war ein weiter Weg.
Zunächst erlernte Dieter den Beruf des Automobilkaufmanns und studierte nebenbei Gesang. Seinen ersten großen Auftritt hatte er am 1959 als Sänger in der Sendung „Toi, toi, toi“ bei Peter Frankenfeld. Die erste Schallplatte ließ nicht lange auf sich warten. Bald machte Heck seine ersten Rundfunksendungen und war eines Tages der „Star“ bei Radio Luxemburg. Ein neuer Vorname wurde gesucht, ein „Künstler-Vorname“. Die Mehrheit der BRAVO-Leser entschied sich für den Namen Thomas.
Dieter Thomas stieg die Erfolgsleiter fast senkrecht nach oben. Die Hitparade im ZDF und die Hitparaden-Tournee wurden große Publikumsmagnete. Komödien und andere Filme folgten, die „Pyramide“ wurde produziert, „Cafe Wernicke“, „Tatort“ und vieles mehr. 1979 gab Dieter Thomas Heck die „Hitparade“ an Pit Weyrich ab, 114 Sendungen lagen hinter ihm.
Heute kennen ihn Millionen durch seine Sendung „Melodien für Millionen“. Diese ZDF-Show hat ihn nicht nur zu uns ins Wohnzimmer gebracht, sondern in die Herzen.