Sessionsorden 2019/2020

Sessionsorden 2018/2019

Max Grimm bekennt sich zur Pop Art.

Den Künstlerorden der Session 2018/2019 schuf Max Grimm – ein zwar noch junger, doch schon sehr erfolgreicher Künstler aus Magdeburg. Max Grimm bekennt sich zur Pop Art. Und so zeigt der Orden einen bunten Schmetterling in der für Grimm typischen Art.

Sessionsorden 2017/2018

Paul Thierry – ein einzigartiger Röntgenologe der Pop-Art

Röntgenbilder dienen der Diagnose. Sie machen sichtbar, was für das Auge ansonsten im Verborgenen ruht. Licht und Schatten in den Folien sind der Schlüssel zu medizinischen Befunden. Mit seinen Röntgenbildern hinter Acrylglas liefert Paul Thierry künstlerische Diagnosen.
Transparent macht der außergewöhnliche Künstler das Leben von Stars, die zu Mythen wurden.
Die Vita von Michael Jackson hat Paul Thierry ebenso durchleuchtet wie den Aufstieg von Marilyn Monroe, Romy Schneider und des Generationen-Idols John-F. Kennedy. Sichtbar macht Paul Thierry grandiose Karrieren, gesellschaftlichen Glanz und glamouröse Verklärung.

Wir erleben publikumswirksame Inszenierungen und das schmerzhafte Finale, den viel zu frühen Tod. Den Tränen zum Trotz erfolgt die Auferstehung als Legende. Paul Thierry überträgt mit technischer Raffinesse spektakuläre Pressefotos und eigene Lichtbilder aus seinem 80.000 Aufnahmen umfassenden Archiv auf ein spezielles Gel zwischen zwei Acrylglasscheiben. Diese gefangene Gelatine gestattet experimentelle Ergänzungen mit Farben und gemalten Symbolen.

Thierry lässt spannungsreiche „Schichtaufnahmen“ entstehen. Seine durchsichtigen Montagen enthalten komprimierte Lebensläufe. Ins Blickfeld rückt er Konzentrate aus den Höhepunkten himmelsstürmender Karrieren. Paul Thierry, dieser meisterhafte Röntgenologe der Pop-Art, dokumentiert, wie ein Mythos entsteht und zur Legende wird.
In Dramatal bei Gleiwitz war der 1960 geborene Künstler mit dem Geburtsnamen Peter Bednorz ein Meisterschüler von Professor Lorenz. Den akademischen Erwartungen wurde er mehr als gerecht. Doch seine weitere Entwicklung verlangte nach politischer Freiheit und so wechselte der Hochbegabte 1987 in den Westen Europas, um ungefiltert die Kunstströmungen der zeitgenössischen Moderne aufnehmen zu können.

Zielorientiert baute er in Deutschland seine Karriere auf. In der Kunstszene war er bald etabliert. Seine Werke hielten Einzug in exquisite Sammlungen und gehören zu den Schaustücken öffentlicher Institutionen.

Die Bundesregierung erwarb ein Bild von ihm, nachdem das Auswärtige Amt auf eine Interpretation zur Wiedervereinigung aufmerksam geworden war.Das weltberühmte Sieben-Sterne-Hotel „Burj Al Arab“ übernahm eine imponierende Darstellung, die der Künstler dem architektonischem Glanzstück an der Jumeirah Beach in Dubai gewidmet hatte.

Anfang 2017 hatte die Galerie Jaeschke mit ihrem langjährigen Künstler Paul Thierry eine sehr erfolgreiche Ausstellung. Schnell entwickelte sich durch die gelungene Zusammenarbeit die Idee, den Karnevalsorden der kommenden Session von ihm gestalten zu lassen. Der Künstler war von der Idee sofort begeistert, da er dieses jährliche Großereignis mit Braunschweig verbindet und  gerne seinen Teil dazu beitragen wollte.

Der Karneval ist für Paul Thierry durchaus kein unbekanntes Thema, ist doch in seinem eher ruhigen Heimatort Beckum zu dieser Jahreszeit unter dem Motto „Rumskedi-Helau“ richtig was los!Diese Begeisterung erleichterte dem Künstler die Ideenfindung für den Braunschweiger Karnevalsorden, sodass wir den fertigen Orden der Session 2017/2018 stolz präsentieren können.

Sessionsorden 2016/2017

Wolfgang Loesche

aus Köln schuf bereits zum dritten Mal einen Sessionsorden für die BKG. Wolfgang Loesche wurde 1947 in Gotha geboren,
machte zunächst eine Ausbildung als Farblitograph und studierte danach Malerei und Grafik in Bielefeld, später Kunst-pädagogik und Politikwissenschaften an der Universität in Paderborn.

Seit 1980 hat er weltweit ausgestellt. Atelieraufenthalte in New York, Zürich, auf Mauritius und den Malediven beschrieben seinen Weg. Er zählt zu den bedeutendsten Künstlern seiner Art und fühlt sich beispielsweise mit Walt Disneys Donald Duck in guter Gesellschaft und meint: „Die Widrigkeiten dieser Welt müssen ausbalanciert werden.

Donald ist da schon weiter.“ Diese Worte könnte man auch dem Till Eulenspiegel mit seinem schelmischen Lächeln in den Mund legen.

Sessionsorden 2015/2016

Anna Flores

Der Karnevals-Schmetterling

„Komponieren“, so nennt die Künstlerin Anna Flores die Auseinandersetzung mit Farbe, Form und Fläche.

Geboren wurde die sie 1969, ist gelernte Schauwerbegestalterin und seit 1998 freischaffende Künstlerin.
Sie gehört derzeit zu den gefragtesten deutschen Künstlerinnen, lebt in Mülheim an der Ruhr und betreibt mit ihrem Mann Ralf Bohnenkamp ein gemeinsames Atelier.

In zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland stellte Anna Flores ihre Kunstobjekte aus und erhielt u. a. den Kunstpreis Teba Art Award, Duisburg.

Die Idee, einen Karnevalsorden in Form eines Schmetterlinges zu gestalten, war eine echte Gemeinschaftsproduktion von Anna Flores, ihrem Ehemann und ihrem Sohn, der als kleines Kind zum Schmetterling „Fitterming“ sagte. Daher auch der Schriftzug auf unserem Orden.

Der Kontakt zu Anna Flores wurde wieder durch unseren Braunschweiger Galeristen und Ehrensenator Olaf Jaeschke hergestellt.

Sessionsorden 2014/2015

Gabriele Lockstaedt

Die Braunschweiger Karneval-Gesellschaft von 1872 e.V. (BKG) hat gemeinsam mit dem Galeristen Olaf Jaeschke eine großartige Künstlerin gefunden, die den Karnevalsorden entworfen hat.
Es ist Gabriele Lockstaedt, die ihre Werke weltweit mit großem Erfolg ausstellt und in bedeutenden Galerien vertreten ist.

Das Motiv des Ordens greift zwei Figuren aus der frühen Braunschweiger Fastnacht auf: den Narren Till Eulenspiegel, der den Schoduvel (Scheuchteufel) Huckepack nimmt.

Der Schoduvel wird im Braunschweiger Stadtbuch von 1293 bereits erwähnt und ist eine der frühesten schriftlichen Erwähnungen der Fastnacht in Deutschland. Die bayerische Heimat der Künstlerin wird durch die Rauten verraten, die allerdings die Farben grün und gelb haben:

Gabriele Lockstaedt, 1957 in Herford geboren, absolvierte von 1977-1982 ein Studium der Bildenden Kunst in München, erhielt schon 1991 den Debütantenpreis des Freistaates Bayern, 1993 den Kunstpreis der Stadt Ebersberg, viele Förderpreise und andere Anerkennungen. Seit 1987 stellt sie weltweit in Kunstmuseen und Galerien aus, in Braunschweig zuletzt im April 2014 in der Galerie Jaeschke. Hier zeigte sie ihre neuen Arbeiten aus der „Schrott“-Serie. Suanne Jasper schrieb in der BZ über ihre Arbeiten: „Die münchener Künstlerin Gabriele Lockstaedt holt den Werkstoff in ihre „Schrott-Serie“ von der sprachlichen Müllkippe und verleiht ihm auf ihren Leinwänden neue Wertschätzung.“ Einige ihrer Kunstwerke sind in der Galerie Jaeschke zu sehen.

Der für die BKG gestaltete Orden wird erstmals am 11.11. an verdiente Mitglieder und Förderer des Braunschweiger Karnevals verliehen. Die Orden sind nummeriert und limitiert. Den Orden mit der Nr.1 erhält der Oberbürgermeister der Stadt Braunschweig, Ulrich Markurth, in der Dornse des Altstadtrathauses anlässlich der Eröffnung der neuen Session, verliehen.

Sessionsorden 2013/2014

Max Grimm

ein zwar noch junger, doch schon sehr erfolgreicher Künstler aus Magdeburg, hat auf Vermittlung des Braunschweiger Galeristen Olaf Jaeschke den neuen Karnevalsorden für die Braunschweiger Karneval-Gesellschaft von 1872 e. V. (BKG) entworfen.

Max Grimm bekennt sich zur Pop Art.
Und so zeigt der Orden zwei fröhliche Menschen mit der Narrenkappe in der für Grimm typischen Art.
Dass die Farben Blau und Gelb mit eingeflossen sind, unterstreichtauch den Respekt vor der Leistung unserer Eintracht.

Max Grimm wurde 1986 in Magdeburg geboren und arbeitete nach Ende seiner Schulzeit als gestaltungstechnischer Assistent mit dem Schwerpunkt Grafik/Design.
Schon mit 20 Jahren hatte er seine erste Ausstellung in Magdeburg.

Es folgten Ausstellungen in bekannten Galerien in Berlin, Nürnberg, Essen,
und in der Galerie Jaeschke in Braunschweig.
Er gestaltete Gebäudefassaden in Magdeburg und arbeitete für die Stiftung krebskranker Kinder,
für die Blutbank des Universitätsklinikums Magdeburg und das Puppentheater
der Stadt Magdeburg.

Erik Buchheister, Chefredakteur des Magazins ARTPROFIL, schreibt über Max Grimm:
„Seine Werke sind bunt, aber geerdet, kubistisch und perfekt durchdacht,
farbenreich aber zurückhaltend – mit einem Wort: Max Grimm bekennt sich zur Pop Art…

Die Werke des Künstlers sind vom Ansatz her bereits präzise kalkuliert, in der Form ausgewogen, eher rational als gefühlstief, eher beobachtend und abwartend als übersprudelnd und grell.“

Der neue Künstlerorden wird erstmals am 11.11. an Akteure der BKG sowie an Ehrengäste und Sponsoren verliehen.
Der Oberbürgermeister der Stadt Braunschweig, Dr. Gert Hofmann, erhält traditionsgemäß den Orden mit der Nummer 1 verliehen.

Sessionsorden 2012/2013

Wolfgang Loesche

Die Braunschweiger Karneval-Gesellschaft von 1872 e. V. (BKG) hat wie in den vergangenen Jahren wieder einen neuen Orden von einem international bekannten Künstler gestalten lassen.

Der Braunschweiger Galerist Olaf Jaeschke hat erneut Wolfgang Loesche aus Köln vermittelt. Loesche hat bereits für die Session 2002/03 einen Orden geschaffen, der die Symbolfigur der BKG, den Till Eulenspiegel, zeigt. Für die kommende Session schuf er einen Löwenorden, der zeigen soll, dass der Karneval in Braunschweig „löwenstark“ ist. Mit diesem Kunstwerk hat sich Loesche ein weiteres Denkmal gesetzt.

Wolfgang Loesche wurde 1947 in Gotha geboren, machte zunächst eine Ausbildung als Farblithograph und studierte danach Malerei und Grafik in Bielefeld, später Kunstpädagogik und Politikwissenschaften an der Universität in Paderborn. Seit 1980 hat er weltweit ausgestellt und zählt zu den bedeutendsten Künstlern seiner Art.

Er fühlt sich beispielsweise mit Walt Disneys Donald Duck in guter Gesellschaft und meint:

„Die Widrigkeiten dieser Welt müssen ausbalanciert werden. Donald ist da schon weiter.“

Sessionsorden 2011/2012

Sessionsorden 2010/2011

Charles Kaufman

Seit Jahren lässt die Braunschweiger Karneval-Gesellschaft von 1872 e.V. (BKG) ihre Orden mit Hilfe des Galeristen Olaf Jaeschke von international wirkenden Künstlern gestalten. Romero Britto schuf den ersten Orden dieser Serie, viele Künstler folgten, beispielsweise Adi Holzer, James Ritzi oder Alfred Gockel. Den diesjährigen Sessionsorden entwarf der gebürtige Amerikaner Charles Kaufman.

Kaufman arbeitet als freischaffender Künstler in der Nähe von Heidelberg. Bereits in den 1980er Jahren konnte er seine ersten künstlerischen Erfolge als Cartoonist, Karikaturist und Illustrator vorweisen. Inzwischen ist er weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt, ist in mehr als 100 Publikationen in der ganzen Welt vertreten. Seine preisgekrönten Cartoons und Illustrationen wurden in zahlreichen Zeitungen und Zeitschriften veröffentlicht.

Charles Kaufman besitzt einen wahren Künstlergeist; unschuldige Verspieltheit, den Mut zu experimentieren und eine einzigartige Sicht auf die Welt, die er alle in einem unverwechselbaren Stil anwendet. So muss man auch den neuen Karnevalsorden der BKG sehen.

Betrachtet man den neuen Sessionsorden oberflächlich, fällt einem das Frohsinn ausstrahlende Gesicht mit den Narrenkappen auf. Frische Farben, bunt wie der Karneval. Doch Kaufman arbeitet eben nicht oberflächlich – er hat stets einen Hintergedanken. Dreht man den Orden nach rechts, erkennt man ein großes „B“. Das steht für Braunschweig, und der Künstler will uns sagen, dass Fastnacht/Karneval in Braunschweig seine Wurzeln hat und diese Stadt eben eine Hochburg im Karneval ist.