2011 – Ayman

Ayman

Ayman ist ein Künstler der jüngeren Generation. Der in Berlin geborene Sänger tunesischerAbstammung hat viele Facetten. Seine einfühlsame Stimme findet den direkten Weg in die Seele seiner Fans.
Die Erfolgsgeschichte Aymans, der als schüchterner Backroundsänger begann, wurde 2000 mit
„Mein Stern“ zum Star. Dieser Hit katapultierte ihn gleich auf Platz 4 in den Singlecharts und „Hochexplosiv“ wird eines der erfolgreichsten deutschsprachigen Alben.
Er erhält zwei Echos („Bester Rock/Pop Künstler National“ & „Bester Newcomer National“), die Goldene Stimmgabel, die Goldene Europa sowie den renommierten Fred- Jay-Preis. Es folgt eine ausverkaufte Deutschlandtour vor abertausenden von Fans.

Es ist die Leidenschaft zur Musik, die Ayman 2009 motiviert ins Studio zu gehen, um an seinem vierten Album „EIN MENSCH WIE DU“ zu arbeiten. „Es wurde einfach Zeit für neue Ideen und neue Musik.
Ich habe mich weiterentwickelt.
Wie meine Heimatstadt Berlin bin ich innerlich gewachsen – reifer geworden”, erklärt Ayman.

Dass eine Ikone wie Marianne Rosenberg sich bereit erklärte ein Duett mit Ayman aufzunehmen
(„Ein Mensch wie Du“) zeigt, dass Ayman’s Charme vor keiner Zielgruppe halt macht.
Ayman gelingt kraft seiner Stimme ein außerordentlich seltenes Kunststück: Menschen verschiedener Kulturen, Hautfarben und Altersgruppen zusammen zu bringen.
Zehn Jahre Ayman – zehn Jahre Musikkarriere: „EIN MENSCH WIE DU“! J. H.

2010 – Katja Ebstein

Katja Ebstein

Diesmal können wir unser Glück auch selbst kaum fassen, Katja Ebstein am 06.02.2010 als unseren Ehrengast begrüßen zu dürfen. Seit mehr als 35 Jahren nutzt die lebenslustige Sängerin und Schauspielerin ihre Talente, um uns mit ihrem Humor und manchmal auch nachdenklichen Texten Freude zu bereiten.

Doch berühmt und beliebt ist sie weit über deutsche Landesgrenzen hinaus, nicht zuletzt durch ihre mehrmalige Teilnahme am Grand Prix. Mit „Wunder gibt es immer wieder“ holte sie damals für Deutschland den dritten Platz. Die Musikbranche bedachte sie mit zahlreichen Auszeichnungen, darunter z.B. „Beste Sängerin“ beim internationalen Song-Festival in Rio de Janeiro, beliebteste ausländische Sängerin in Spanien, die „Rose von Rom“ in Italien und in Deutschland erhielt sie unter anderem zweimal die „Goldene Europa“ und die „Goldene Stimmgabel“. Doch das alles ist nur ein kleiner Auszug aus den Ehrungen für ihr Wirken. Unzählbar für uns sind die Auftritte, sozialen Engagements und neuen Wege, welche sie in ihrem Leben beschritt und wodurch sie sich einen Weg in unsere Herzen bahnte.

2009 – Mary Roos

Mary Roos

Der Braunschweiger Karneval-Gesellschaft von 1872 e.V. (BKG) ist es wieder gelungen, einen Stargast nach Braunschweig zu holen, um ihm den Orden „Till – der Schelm – ein Mensch“ zu verleihen. Es ist die beliebte Sängerin Mary Roos.

Schon im zarten Alter von neun Jahren hatte Rosemarie Schwab die Aufmerksam-keit eines Plattenproduzenten auf sich gelenkt. Bereits 1958 nahm sie ihre erste Singles auf: „Ja die Dicken sind ja so gemütlich“ und „Little Teenager Song“. In den folgenden Jahren folgten unzählige Plattenveröffentlichungen. Der Name Mary Roos war geboren. Der erhält nun überall Anerkennung und Mary wurde in Anlehnung an die berühmte Catarina Valente „Die Valente vom Mäuseturm“ genannt. In Bingen, wo der Mäuseturm steht, wurde sie geboren.

Bei einem Nachwuchswettbewerb 1963 belegte sie den 2. Platz. Schnell ging es aufwärts. 1968 trat sie bei den Schlagerfestspielen an. „Die Welt von morgen“ entstammt ihrer Zusammenarbeit mit Ralph Siegel.

Bei ihrer ersten Teilnahme an einer deutschen Grand Prix-Vorentscheidung mit dem Titel „Bei jedem Kuss“ kam Mary Roos 1970 zwar in die Endrunde, musste sich aber letztlich von Katja Ebstein geschlagen geben. Doch ihre Karriere geht steil empor. Es begann der Aufstieg in die vordere Liga. Aber auch das französische Fernsehen entdeckte sie, nachdem sie die

Hauptrolle in dem Musical „Un enfant dans la ville“ übernommen hatte.

1972 betrat Mary Roos mit „Nur die Liebe lässt uns leben“ die internationale Bühne beim Grand Prix Eurovision. Von nun an steht sie auf allen großen Bühnen, bringt ein Album nach dem anderen heraus. Auch bei den Aufnahmen für ihr inzwischen ausgesprochen erfolgreiches Album „Leben“ zeigt Mary Roos, zu was sie fähig ist. Sie legt einen niveauvollen und von den Medien viel gelobten Longplayer vor, auf dem sie sich textlich authentisch und musikalisch sicher durch die unterschiedlichen Stilrichtungen bewegt. Nachdem sich Mary Roos in der zweiten Jahreshälfte 2006 ein wenig rar gemacht hatte, erschien 2007/08 das neue Album „Hautnah“ und die Single „Hautnah will ich leben“.

Im Zuge ihres Erfolges ist Marys Terminkalender mehr als voll. Und obwohl sie Anfang 2009 ein neues Album aufnimmt, hat sie Zeit gefunden für einen Abstecher nach Braunschweig. Die Braunschweiger Karneval-Gesellschaft von 1872 e. V. schätzt sich glücklich, dieser großartigen Künstlerin am großen Büttenabend in der Stadthalle am 7. Februar 2009 den begehrten Orden „Till – der Schelm – ein Mensch verleihen zu dürfen. Die Karnevalisten würdigen damit diese Künstlerin, die über Jahrzehnte den Menschen Freude bereitet hat und – die trotz aller Erfolge Mensch geblieben ist.

2008 – Ina Müller

Ina Müller

Weiblich – ledig – 40, so stellt sich die bekannte NDR-Moderatorin, Kabarettistin und Sängerin Ina Müller selbst vor.
Und die Presse ergänzt das noch mit „unverblümt, lässig“ und mit „ihre pfiffigen Lieder haben das Potential, alle Altersklassen zu erreichen“.
Die Braunschweiger Karneval-Gesellschaft von 1872 e. V. (BKG) hat für die Session 2008 Ina Müller für den Orden
„Till – der Schelm – ein Mensch“ ausgewählt. Und sie hat zugesagt! Sie war mit ihrer Band am 26. Januar 2008 Gast beim großen Büttenabend der BKG in der Stadthalle in Braunschweig.

Ina Müller hat noch nie einem Klischee entsprochen, deshalb urteilt die Presse so unterschiedlich, jedoch stets begeistert. Diese vielseitige Künstlerin mit ihren dauerhaften Erfolgen auf allen Spielfeldern des musikalischen Kabaretts, der TV-Moderation in Serien des NDR und als Bestseller-Autorin plattdeutscher Bücher und Hörbücher hat es verstanden, den Menschen aller Altersgruppen Freude zu bereiten und trotz der Erfolge, Mensch geblieben zu sein. Dafür erhält sie den begehrten Orden „Till – der Schelm – ein Mensch“.
Ina Müller wuchs in einer Bauernfamilie in Köhlen/Niedersachsen auf. Bekannt wurde sie durch das, mit Edda Schnittgard 1994 gegründete, Kabarett-Duo „Queen Bee“, das sich nach großen Bühnenerfolgen an erste CD-Produktionen heranwagte. Im Dezember 2005 kam die erste CD auf den Markt.

Seit dieser Zeit arbeitet Ina Müller an verschiedenen Soloprojekten, vor allem im Bereich der plattdeutschen Sprache.
Sie war in der Sendung „Hör mal´n beten to“ im NDR-Hörfunk zu hören und ist zu Lesungen im ganzen Land unterwegs.
Ein Live-Mitschnitt aus dem St. Pauli-Theater in Hamburg ist mittlerweile als Hörbuch erschienen.
Auch CD´s in Plattdeutsch sind von Ina Müller erschienen, beispielsweise „Platt is nich uncool“.
Die Liebe zu Norddeutschland hat Ina Müller mittlerweile auch zu einer festen Größe im NDR-Fernsehen werden lassen:
Die wechselnden Sendungen „Land & Liebe“ und „Inas Norden“ erfreuen sich wachsender Beliebtheit.

2001 wurde Ina Müller mit dem Literaturpreis der Stadt Kappeln ausgezeichnet, in dieser Karnevalsession erhält sie von der BKG den Orden „Till – der Schelm – ein Mensch“.
Im TV Motive war 2006 zu lesen: „Mit Jazz … Soul und Witz bringt die TV-Moderatorin das Leben zum Klingen. – Lässig!“ Und die Zeitschrift Petra schrieb über sie: „Auf ihrem Album … zieht sie alle Register ihrer Soul-Stimme – und ihres trockenen Humors.“

2007 – De Randfichten

De Randfichten

Die Braunschweiger Karneval-Gesellschaft von 1872 e. V. (BKG) verleiht seit 1985 jährlich den begehrten Orden „Till – der Schelm – ein Mensch“ an Persönlichkeiten, die es verstanden haben, seit vielen Jahren den Menschen Freude zu bereiten und die – ein weiteres wichtiges Kriterium – trotz aller Erfolge Mensch geblieben sind. Und so spannt sich der Bogen von Max Schautzer über René Kollo, Vicky Leandros und Gaby Albrecht bis zu Angelika Milster, die den Orden in der letzten Session erhielt.

Am großen Büttenabend der BKG, am 3. Februar 2007, der wie immer in der Stadthalle gefeiert wird, erhalten nun „De Randfichten“ diesen inzwischen sehr begehrten Orden verliehen. „Heja ho, de Randfichten sei do“, wird es dem närrischen Publikum an diesem Abend entgegenschallen. „Eine Kiste voll Musik bringen wir mit“, versprach „Michl“ (Michael Rostig), der mit seinen Freunden „Rops“ (Thomas Unger) und „Lauti“ (Thomas Lauterbach) seit 1992 nicht nur die Herzen der Liebhaber von Volksmusik höher schlagen lässt. In jenem Jahr wurden die Original Arzgebirgischen Randfichten ins Leben gerufen. Hatte das Trio aus Johanngeorgenstadt anfangs zum Vergnügen auf vornehmlich privaten Veranstaltungen gespielt, wurden ihre Auftritte zunehmend professioneller und ihr gewitztes musikalisches Programm immer abwechslungsreicher. Die Mischung aus schwungvoll intonierten Volksweise aus dem Erzgebirge und eigenen Liedern traf den Nerv bei jung und alt.

Schon 1997 erschien das Debütalbum „Do pfeift dr Fuchs“ – seitdem ist der Fuchs das Maskottchen der Randfichten. Auf dieser Scheibe befindet sich auch das legendäre Lied „De Spackfettbemm“ (Schmalzbrot mit Grieben).

Ein Erfolgslied nach dem anderen wurde geschrieben: „Griene Kließ un Schwammebrie“ und natürlich der „Holzmichl“, den man in der Zwischenzeit auf der ganzen Welt singt!

Die Karriere der Randfichten hatte schnell kräftig an Fahrt gewonnen. Nach etlichen Auftritten in regionalen Fernsehsendern der Volksmusik kamen die ersten Preise. Ihr phänomenaler Ruf, der ihnen bei Open-Air-Veranstaltungen tausende Zuschauer beschert, ist in alle Länder gedrungen. Die Randfichten reißen heute jeden aus dem Sessel. Im Mai 2004 bekamen die Künstler aus dem Erzgebirge für ihren Hit vom Holzmichl die „Goldene Schallplatte“ für 150 000 verkaufte Scheiben. Die „Platin- Schallplatte“ für 300 000 Single-Exemplare folgte kurz darauf.

Die Single „De lustigen Holzhackerleit“ wurde im Herbst 2004 veröffentlicht – es wird wohl die nächste Erfolgsstory. Und mit Auszeichnungen werden „Michl“, „Rups“ und „Lauti“, wie Freunde sie nennen, förmlich überschüttet. Und nun steht die nächste Auszeichnung an, der Orden der BKG „Till – der Schelm – ein Mensch“.

„De Randfichten“ werden auch das närrische Publikum in Braunschweig von den Stühlen reißen und zum Mitsingen auffordern. Und der Präsident der BKG meint: „Da haben wir würdige Kandidaten für unsere Auszeichnung gefunden!“

2006 – Angelika Milster

Angelika Milster

Angelika Milster – was für eine Frau! Sie ist Sängerin, Schauspielerin, Musicalstar – kurz – sie ist eine Ausnahmekünstlerin. Eine Ausnahmekünstlerin, die trotz ihrer Erfolge Mensch geblieben ist. Und die auch an die Ärmsten denkt, an die hungernden Kinder dieser Welt.

Angelika Milster wurde im Mecklenburgischen Neustrelitz geboren und wuchs in der Hansestadt Hamburg auf. Ihre Liebe zur Musik entdeckte sie schon früh. Bereits mit zwölf Jahren begann sie mit dem Gesangsunterricht, und fortan bestimmte der Wunsch, eine künstlerische Laufbahn einzuschlagen, ihren Lebensweg. Sie besuchte in Hamburg die renommierte Schauspielschule von Margot Höpfner und erhielt dort eine fundierte Ausbildung in den Fächern Gesang, Schauspiel, Tanz und Pantomime.

Schon 1985 erhielt sie ihre erste eigene Fernsehsendung „Mein Musicalhaus“. Viele Bühnen hat die großartige Künstlerin bespielt, auch das Ausland war hellhörig geworden. Für die große Europatournee im Jahr 1988 wählte Andrew Lloyd Webber keine andere als Angelika Milster für eine Hauptrolle aus. Mit der Kurt-Weil-Revue aus dem Theater des Westens in Berlin gastierte sie 1991 in Paris und Washington und riß auch dort das Publikum zu Begeisterungsstürmen hin.

Auch im Fernsehen ist Angelika Milster eine vielgefragte Schauspielerin und Sängerin. Kaum eine bedeutende Show ohne sie. In Zusammenarbeit mit dem Produzenten Ralph Siegel kam 1997 die CD „Die größten Hits der Filmgeschichte“ auf den Markt, gefolgt von einer Vielzahl weiterer Alben.

Die Kirchenkonzerte führen Angelika Milster weiter quer durch Deutschland. Überall ausverkaufte Hallen. Sie musste sich für diese Konzerte ein vollkommen neues Repertoire erarbeiten und lernen, ihre Gesangstechnik den speziellen akustischen Bedürfnissen von Kirchengebäuden anzupassen. Sie schaffte es auf ihre ganz eigene Art.

Angelika Milster hatte niemals den Anspruch, dem Feuilleton zu gefallen, sondern sie war einzig und allein beflügelt von der Lust zu musizieren und dem Wunsch, ihrem Publikum Freude zu bereiten.

Angelika Milster findet bei all ihrer Arbeit aber auch noch Zeit für die Menschen, die sich nicht auf der Sonnenseite des Lebens aufhalten. Sie unterstützt seit Jahren die Deutsche Welthungerhilfe und besuchte kürzlich mit ihrem Mann das „kinder paradise“ in Ghana. Nachdem sie dort das Leid gesehen hatte, übernahm sie spontan die Schirmherrschaft für das Projekt.

Für ihre Verdienste um die Verbreitung von Freude, die sie bei uns abertausenden Menschen immer wieder bringt, aber auch für ihr Engagement in den ärmsten Ländern der Erde, sagt die Braunschweiger Karneval-Gesellschaft von 1872 e. V. „Danke!“. Angelika Milster erhielt am großen Büttenabend am 4. Februar 2006 in der Stadthalle den begehrten Orden „Till – der Schelm – ein Mensch“ verliehen.

2005 – Gaby Baginsky

Gaby Baginsky

Beim großen Büttenabend der Braunschweiger Karneval-Gesellschaft von 1872 e. V. (BKG) am 22. Januar 2005 im großen Saal der Stadthalle zu Braunschweig wird wieder der begehrte Orden „Till – der Schelm – ein Mensch“ verliehen. In dieser Session zum 22. Mal. Die Auszeichnung bekommt eine temperamentvolle Frau, die uns mit ihren heiteren, aber trotzdem niveauvollen deutschen Schlagern seit mehr als 30 Jahren Freude bringt: Gaby Baginsky.

Die quirlige Gaby Baginsky wurde in Niedersachsen geboren. Aus ihrem Alter macht sie keinen Hehl; einer ihrer letzten Schlager, „Mit 50 ist das Leben eben lang noch nicht vorbei“, verrät es uns. Schon mit 16 Jahren sang sie auf einer Bühne im Münsterland, die erste Schallplatte ließ nicht lange auf sich warten. Mehr als 70 Singles und an die 20 Longplays hat sie seit dem auf den Markt gebracht, darunter auch den immer noch gespielten Titel „Der Rum von Barbados“. 25 Mal konnte man die Künstlerin in der ZDF-Hitparade bewundern, mehr als 30 Mal in der SWR-Schlagerparade. In den Fernsehsendungen „Die goldene Eins“, „Wunschbox“, „Feste der Volksmusik“, „Immer wieder Sonntags“, „Musikantenscheune“, „Musik liegt in der Luft“ und vielen, vielen anderen ist Gaby Baginsky ein stets gern gesehener und gehörter Gast. Sie bringt mit ihren Liedern Sonnenschein in die deutschen TV-Stuben. Stimmung, frohe Laune, Ausgelassenheit, ehrlicher Humor und Pep gehören neben der ausgezeichneten Stimme zu ihren „Markenzeichen“.

Die wohl besten Alben von Gaby Baginsky sind die in den Jahren 2003/2004 herausgekommenen mit den Titeln „Echte Wunder“ und „So ist das Leben“. Mit den Auskoppelungen „Mit 50 ist das Leben eben lang noch nicht vorbei“ und „Man kann nicht immer nur gewinnen“ landete sie Top-Hits, die sich vier Monate in den Maxi Media Control Schlagercharts hielten. Gaby Baginsky zählt zu den besten und beliebtesten Schlagersängerinnen Deutschlands. Deshalb kann man sie nicht oft genug an einen ihrer frühen Schlager erinnern: „Häng die Gitarre nicht an den Nagel“.

2004 – Gaby Albrecht

Gaby Albrecht

Beim großen Büttenabend der Braunschweiger Karneval-Gesellschaft von 1872 e. V. (BKG) am 7. Februar 2004 im großen Saal der Stadthalle zu Braunschweig wird wieder der begehrte Orden „Till – der Schelm – ein Mensch“ verliehen. In diesem Jahr erhält Gaby Albrecht diese Auszeichnung.

Wenn man beim Schlager von der schönsten Altstimme spricht, meint man Gaby Albrecht. Die gebürtige Magdeburgerin zählt zu den großen Stars im deutschen Musikgeschehen.

Mit nur acht Jahren sang Gaby Albrecht bereits im Kinderchor. Die Chorleiterin war von der Stimme so begeistert, dass sie Gaby als Solistin einsetzte und ihr Talent förderte. Doch erst viel später, sie war schon 20, erfüllte sich Gaby Albrecht einen Wunsch: sie nahm Gesangsstunden an der Telemann-Musikschule in Magdeburg, dem sich ein Studium in Weimar anschloss. „Nach der klassischen Ausbildung erhielt ich dann ein Engagement beim Magdeburger Tanzorchester, wo ich viele Erfahrungen in der Unterhaltungsmusik sammeln konnte“, erinnert sich Gaby Albrecht. „Die waren für mich bei meiner Karriere im Show-Geschäft Gold wert!“

In einem Interview mit Uwe Hübner im WDR plauderte sie kürzlich weiteres über sich aus. Sie hat Anfang 1989 den Produzenten Dr. Bernd Meinunger getroffen, der ihr sehr geholfen hat, vorwärts zu kommen. Das war zwei Jahre nach ihrem Schritt in die Selbständigkeit. Zunächst sang sie bei den Pößnecker Musikanten, deshalb die Volksmusik, dann kam 1989 das Angebot, als Solistin aufzutreten. Gaby Albrecht steht zu ihren harmonischen Titeln, ist aber trotzdem stets auf der Suche nach Neuem. Und so singt sie Oper, Operette, Chansons, ja – auch Swing. Für sie heißt Erfolg in erster Linie Genrevielfalt und eine Vielfalt der Gefühle.

Im Jahre 2001 hatte Gaby Albrecht das erste Mal den großen Sprung für eigene Konzerte gemacht. Sie sagte einmal: „Es war das erste Mal, und als so viele Leute kamen, nur um mich zu sehen, das war schön!“

Titel von ihr zu nennen ist erstens nicht nötig, wer summt sie nicht, außerdem würde das den Rahmen sprengen, so viele sind es. Das aktuelle Soloalbum von Gaby Albrecht heißt „Lieder meines Herzens“. Neben einigen bisherigen Erfolgen findet man auch viele neue Titel. Dazu einen Riesenglückwunsch!

Gaby Albrecht ist aber auch ein Familienmensch. Mit ihrem Mann Ernst, dem Ruhepool in der Familie, und ihrem Sohn Jens lebt sie in der Nähe von Braunschweig. Wenn ihre zeitaufwendige Arbeit es erlaubt, ist sie gerne Mutter und Ehefrau, kocht gern, und ist für die Familie da. Ihr Zuhause, abgeschirmt von allen äußeren Einflüssen, ist ihre Kraftquelle. Hier tankt sie wieder auf. –

Gaby Albrecht ist eine Künstlerin, die im Wandel sich selbst und auch ihrer Lebensfreude treu geblieben ist. In Würdigung ihres Humors und der Verbreitung von Freude erhält Gaby Albrecht den Orden „Till – der Schelm – ein Mensch“ für die Session 2003/2004 verliehen.

2003 – Cindy & Bert

Cindy & Bert

Immer wieder sonntags erklingen Spaniens Gitarren, wenn die Rosen erblühen in Malaga und am Abend der Zigeuner spielt. Das ist der wohlklingende Erfolg von Texten und Melodien voller Lebensfreude, die längst Evergreens geworden sind.

Eng verbunden sind diese Klassiker mit dem Namen des wohl erfolgreichsten deutschen Gesangs-Duos Cindy & Bert.

Ein Traumduo, das bewiesen hat, wie sehr die Musik die Menschen verbindet. Vor allem all jene, die – aus welchen Gründen auch immer – einen Teil ihres Lebensweges nicht Hand in Hand gingen.

30 Jahre – ein Jubiläum, ein Meilenstein in der Bilderbuch-Karriere zweier sympathischer Sänger, die nun wieder gemeinsam in eine zweite Halbzeit starteten.– Ganz sicher in eine gute Zeit!

2002 – Thommi Baake

Thommi Baake

Ingolf Lück nannte ihn in der SAT.1 Wochenschau „einen der größten Komiker“!
Gemeint ist Thommi Baake, der am 2. Februar 2002 den begehrten Ehrenorden verliehen bekam.

Baake ist aber vor allem als Schauspieler bekannt geworden, so durch die Filme „Die Rettungsflieger“, „Schloß Einstein“, „Polizeiruf 110“ oder „Comedian Harmonists“. Seit 1992 ist er auf Comedy Galas anzutreffen, so im „Quatsch Comedy Club“ oder in der NDR-Spätshow „Lippes Lachmix“, im RTL Samstag Spät Nachts ebenso wie in Brisko Schneiders Jahrhundertshow.

Das Leben von Thommi Baake ist bunt, bunt wie seine Schauspielerwelt. Sprachlich sehr begabt – er spricht außer Deutsch und Englisch auch Hessisch, Bayrisch, Sächsisch, Berlinerisch und Deutsch-Italienisch. Wann er geboren wurde, weiss man nicht. Im Reiseführer „Mit dem Dreirad durch´s wilde Tirol“ kommt man dem Datum näher. Zitat: „Wahrscheinlich wurde Thommi Baake am 1. April 1902 oder am 14. Dezember 1962 geboren“.